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Zitat Original geschrieben von tecan
Vielleicht können mal ein paar der hier im Forum anwesenden Feuerwehrler mal ein passendes Messgerät in eine Kothe packen? |
Die vorhandene Messtechnik der Feuerwehr besteht häufig aus elektronischen CO Warnern, in der Regel Kombigeräten, die mit mehreren Sensoren für verschiedene Gase bestückt sind. Diese Geräte sind meistens vorkalibriert und sprechen auf feste Warnschwellen an. Darüber hinaus verwenden die Gefahrgut-Einheiten Prüfröhrchen mit Handspürpumpe bzw. elektronischen Spürpumpen. Diese Geräte sind eigentlich für den Einsatz unter Laborbedingungen optimiert und können durch Umgebungseinflüsse wie Temperatur und Luftfeuchte Abweichungen und Fehlmessungen produzieren.
Diese Geräte mal eben "auszuleihen" geht häufig zu Lasten der Einsatzbereitschaft, weil diese Spezialausstattung aus Kostengründen nicht beliebig auf jedem Einsatzfahrzeug vorgehalten wird. Es dürfte also nicht ganz so einfach sein, sich die Geräte auszuleihen und dann auch fehlerfrei bedienen und auswerten zu können.
Feuerwehren, die über einen vom Bund gelieferten ABC-Erkundungskraftwagen übernommen haben, steht ein GCMS (Massenspektrometer) zur Verfügung, in dem im kleineren Umfang Luftproben ausgewertet werden können. Davon gibt es Deutschland knapp 350 Stück, vielleicht findest du in deiner Nähe einen Gefahrstoffzug o.ä. mit diesem Fahrzeug. Diese Einheiten suchen immer wieder interessante Übungsobjekte und sind es irgendwann leid, immer nur an Motorsägen und Stromerzeugern zu "schnüffeln".
Pitt hat sehr gut und in verständlichen Worten beschrieben, welche Gefahren von CO ausgehen. Ergänzend kann man nur noch hinzufügen, dass trotz ordentlicher Belüftung in der Kothe mit Brennstoffen sorgsam umgegangen werden sollte. Deshalb möglichst kein nasses Holz, Grillkohle oder gar Briketts verwenden!
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| "Guten Freunden gibt man ein Küsschen." (Judas) |
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Löffel am 06.01.2016 - 21:08.
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| Beitrag vom 05.01.2016 - 18:49 |
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