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Sagte ich Huber? Der hat am Sonntag gepredigt: "Jede Generation hat in ihrer Zeit die Aufgabe, kirchliche Strukturen zu prüfen und neu auszurichten. Denn der Maßstab für diese Strukturen liegt nicht in den uns lieb gewordenen Gewohnheiten, sondern in der Verantwortung für die Weitergabe des Evangeliums. Die konkreten Entscheidungen, die sich aus dieser Verantwortung ergeben, kann niemand den dazu Berufenen abnehmen, also den Synodalen, die in der kommenden Woche in den drei Landeskirchen zusammenkommen werden. Aber es darf den Synoden als Ermutigung mitgegeben werden, dass viele Christen in ganz Deutschland auf ihre Beratungen blicken und auf ein weiteres Zeichen für die Reformfähigkeit des deutschen Protestantismus hoffen. Wir bitten Gott um seinen guten Geist, dass nicht Ängstlichkeit oder Kleinmut, sondern Zuversicht und Vertrauen die Entscheidungen leiten.“
So weit das Zitat aus der Predigt zum Sonntag Laetare. Das ist Latein und heißt "freut euch". Der kommende Sonntag heißt dann Judica. Das bedeutet "Richte" (nämlich: "...mich, Gott und führe meine Sache wider das unheilige Volk"). Man nennt ihn auch den Schwarzen Sonntag. Naja.
Zunächst mal ist es ziemlich bemerkenswert, daß der Bischof von Berlin-Brandenburg in seiner Funktion als Bischof von Berlin-Brandenburg (im Berliner Dom predigen tut er ja nicht als EKD-Ratsvorsitzender, und selbst dann wär's ungewöhnlich) den Synodalen in Nordelbien, Mecklenburg und Vorpommern ins Gewissen redet. Interessant ist aber vor allem der theologische Gehalt: Geist! Ängstlichkeit! Kleinmut! Zuversicht! Vertrauen! Aha. Landeskirchlicher Zentralismus ist also vom Heiligen Geist. Da muß man sich natürlich fragen, von wem dann der dezentrale Blick auf die Gemeinde als eigentlichem Inbegriff von Kirche ist, wie man in der Confessio Augustana kennenlernt:
"Es wird auch gelehrt, daß allezeit eine heilige, christliche Kirche sein und bleiben muß, die die Versammlung aller Gläubigen ist, bei denen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden. Denn das genügt zur wahren Einheit der christlichen Kirche, daß das Evangelium einträchtig im reinen Verständnis gepredigt und die Sakramente dem göttlichen Wort gemäß gereicht werden. Und es ist nicht zur wahren Einheit der christlichen Kirche nötig, daß überall die gleichen, von den Menschen eingesetzten Zeremonien eingehalten werden, wie Paulus sagt: "Ein Leib und ein Geist, wie ihr berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe" (Eph 4,4.5)." Soso. Reines Evangelium und rechte Sakramente als Kennzeichen der wahren Kirche. Sonst nix. Und wo erlebt man das? Im Landeskirchenamt? Auf der Synode? Oder vielleicht doch sonntags in der Heimatgemeinde vor Ort, wo sie von keinem Bischof gesehen wird?
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"Geben ist seliger denn Nehmen."
(Max Schmeling) |
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| Beitrag vom 25.03.2009 - 19:47 |
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