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Moderator 983 Beiträge
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In der aktuellen DIE ZEIT ist ein recht ausführlicher Artikel über eine Gruppe namens „Jungadler“ erschienen, den ich ganz interessant fand. Die Recherche legt nahe, dass es sich dabei um eine rechtsextreme Jugendorganisation handelt, die nach außen teilweise mit bekannten bündischen Formen arbeitet.
Spannend (und auch etwas irritierend) ist vor allem der Aspekt der personellen Kontinuität: Laut Artikel gibt es Hinweise auf Verbindungen zur früheren Wiking-Jugend und zur später verbotenen Heimattreue Deutsche Jugend. Das wirkt ein Stück weit wie eine Weitergabe von Strukturen und Milieus über mehrere Generationen hinweg, nur eben unter neuem Namen und offenbar etwas abgeschirmter organisiert.
Ich fand den Artikel insgesamt ziemlich dicht recherchiert und er passt auch zu dem Muster, dass nach Verboten neue, weniger sichtbare Strukturen entstehen.
Der Artikel aus der ZEIT
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Gut Pfad!
steini
Sapere aude!, Wage zu Wissen! |
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| Beitrag vom 27.04.2026 - 11:15 |
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Inhaltlich extrem dünn, aber trotzdem interessant ist die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen vom Februar 2026: https://dserver.bundestag.de/btd/21/043/2104379.pdf
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| Beitrag vom 29.04.2026 - 10:25 |
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Moderator 983 Beiträge
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Zitat Original geschrieben von jergen
Inhaltlich extrem dünn |
Konkrete / handfeste inhaltliche Vorwürfe gibt es keine. Lediglich die personelle bzw. familiäre Kontinuität wird ihnen vorgeworfen.
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Gut Pfad!
steini
Sapere aude!, Wage zu Wissen! |
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| Beitrag vom 29.04.2026 - 10:32 |
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Mein "Inhaltlich extrem dünn" bezog sich auf die Antwort der Bundesregierung. Wenn so geantwortet wird, heißt das wohl, dass bei den Jungadlern oder im engsten Umfeld V-Leute aktiv sind.
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| Beitrag vom 29.04.2026 - 12:05 |
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