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Forenübersicht » Pfadfinder - Forum » Bundes- und Stammesführung » Woodbadge-Kurs - Wer macht es richtig?

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30 Beiträge in diesem Thema (offen) Seiten (2): < zurück 1 (2)
Autor
Beitrag
Sumi ist offline Sumi  
RE:
23 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von ERIK

Hallo Zusammen,

danke für die zahlreichen Antworten.

mir ist schon klar, dass es nicht den richtigen Woodbadge-Kurs gibt.

Mir ging es eigentlich darum welcher Bund hier in Deutschland einen Woodbadgekurs anbietet, der im Sinne von WOSM ist.

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist die DPSG davon am weitesten entfernt, wenn es um den Punkt "Rarität" geht. So schrieb Steine, dass auf internationalen Lagern nur sehr wenige Leute mit Klötzchen herumrennen. Jetzt werden in der DPSG die Klötzchen den Leuten regerelcht nachgeworfen (keine Arbeit zu schreiben, sondern nur Fragen in einem Gespräch beantworten und dort über das Projekt reflektiere)

Wie sieht das mit den Inhalten aus? Gibt es von WOSM entsprechende Richtlinien wie ein Woodbadgekurs auszusehen hat oder kann da jeder Verband machen was er möchte? Wenn die zweite Antwort die richtige wäre, verstehe ich nicht warum der erste Woodbadgekurs z.B. in der DPSG nur angeboten wurde von Leuten, die schon einmal selbst einen Woodbadgekurs im Ausland besucht hatten.

Oder ist der Inhalt eines WBK-Kurses in allen Bünden insofern gleich, dass es darum geht in der Kurswoche einmal Gruppe zu erleben und die Erfahrungen daraus in einem Projekt münden zu lasssn? Und wie man dies umsetzt kann, jeder Bund selbst für sich entscheiden.

Jetzt pack ich erst mal für mein Reflexions-WE.

Gut Pfad ERIK




Na ja, nachgeworfen finde ich schon ziemlich krass.... Die Woodbadge Ausbildung wurde vor ca. 4-5 Jahren auf ein Modul System umgestellt. Vorher gab es bei der DPSG den WBK I und den WBK II Kurs die mit einer schriftlichen Arbeit beendet wurden. Da beide Kurse 9 Tage dauern und die Resonanz doch eher schwach war wurde der WBK I aufgeglieder in einzelne Module. Die Module können entweder als Abend-, oder Wochenendveranstaltungen abgehalten werden. Wenn man alle Module hat ,ist man berechtigt am WBK Kurs teilzunehmen. Der Kurs dauert 9 Tage und beinhaltet zusätzlich noch ein Reflektionswochenende nach einem halben Jahr. Dort stellt man sein Projekt vor und redet über seine Lernerfahrung. Es besteht dürchaus auch die Möglichkeit das einem die Klötzchen verweigert werden.

Insgesamt gibt es 12 Module:



Durch die Umstellung hat sich die Teilnahme der DPSG Gruppenleiter an der WBK Ausbildung gewaltig erhöht. Ich habe zwar keine genauen Zahlen, aber zu mindestens in meinem Bezirk (in dem ich WBK Modul Ausbilder bin) haben sich in den letzten 3 Jahren ca.50 Leiter die Berechtigung zur Teilnahme am Kurs erworben. Da unser Bezirk nur 8 Stämme hat, finde ich diese Zahl gut. Von dem was ich aus benachbarten VCP und BdP Stämmen gehört habe, sind bei denen Klötzchenträger doch eher die Ausnahme.


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von Sumi am 11.03.2010 - 21:58.
Beitrag vom 11.03.2010 - 21:48
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navi ist offline navi  
303 Beiträge
navi`s alternatives Ego
In Belgien muss man dazu "lediglich" die komplette Schulungslaufbahn abschließen - es gibt mehrere Schulungen, die allesamt auf die zu leitende Altersstufe abgestimmt sind (Baladins-Leiter gehen zum Baladins-Kurs, usw.), dann gibt's mehrere einheitsinterne (Einheit=Stamm) Schulungen, die vom Einheitsleiter (der muss +27 Jahre alt sein) durchgeführt werden und schließlich gibt's noch Projekte, die von einem Mentor "überwacht" werden. Und dann bekommt man sein Woodbadge.

Also: Schulungen+Einheitsschulungen+Projekte (ein oder zwei?)+Evaluation -> Woodbadge.

Wenn ich mich also in meinen letzten 3 Monaten noch anstrenge, könnte ich die Vorraussetzungen noch erfüllen...



http://www.likedeeler.vcp-sh.de

Pfeif auf die Regeln und probier's aus!
(Baden-Powell)
Beitrag vom 29.05.2010 - 00:56
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Gonzo ist offline Gonzo  
89 Beiträge
Gonzo`s alternatives Ego
Beim PbW durchläuft man bevor man am Woodbadge oder am Woodbeads teilnehmen kann, die "normale" Ausbildungsschiene durch.
Man muss mindest. die Stufenausbildung fertig haben. Am Beispiel der Pfadfinderstufe sind dies der Späherkurs (stellv. Sippenführer) der Kornetkurs (Sippenführer) und der Truppführer. Diese Kurse bauen aufeinander auf.
In der DPSG gibt es dies ja überhaupt nicht. Dort fangen die Leiter ja gleich mit der Woodbadgeausbildung an.
Eine seperate Ausbildung für die Sippen-, Trupp-, Stammesleitung gibt es dort eigentlich nicht.

Nach der Stufenausbildung im PbW besteht die Option seine WB Ausbildung zu beginnen.
Bei uns kann man dies entweder beim DPV, oder aber beim Weltverband WFIS machen. Bei der WFIS ist die Woodbeads Schulung in verschiedenein die pfadfinderischen Altersstufen gegliedert: Biber, Wölflinge, Pfadfinder, Rover. Darüberhinaus gibt es auch noch ein Angebot für alle ab Stammesführung aufwärts und natürlich auch einen WB für Trainer, also für das 3. Klötzchen^^
Die WB Ausbildung dauert gut ein Jahr, wenn man sich ranhällt.

Die Zielgruppe im PbW ist also eine völlig andere als zum Beispiel die Zielgruppe in der DPSG.
Deshalb wird sich auch der Inhalt in manchen Punkten unterscheiden.

Ich denke auch, dass man keine Aussage darübertreffen kann, welches Ausbildungskonzept das bessere ist.


Beitrag vom 22.11.2010 - 16:58
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moggeCP ist offline moggeCP  
RE:
2714 Beiträge
moggeCP`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von Gonzo

Nach der Stufenausbildung im PbW besteht die Option seine WB Ausbildung zu beginnen.
Bei uns kann man dies entweder beim DPV,




wobei man aber auch sagen muß, daß die gemeinsame WB-Ausbildung von DPV&CPD relativ brach lag - zumindest in den zurückliegenden Jahren.



Erkenntnis nach einigen Jahren im PT: "Schuld haben grundsätzlich die anderen!" ;-)
Beitrag vom 22.11.2010 - 17:27
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Gonzo ist offline Gonzo  
89 Beiträge
Gonzo`s alternatives Ego
Der DPV führt seine Kurse sehr regelmäßig durch. Zumindest haben wir dort beim letzten Kurs auch Teilnehmer dabei.
Ein Jahrgang ist ja gerade noch dabei, seine Aufgaben zu machen.
Und für 2011 ist der nächste Kurs ausgeschrieben.
Da auch der DPV Woodbadge Kurs keine Schulung für Jeden ist, und auch nicht sein kann, finden die Kurse nicht jedes Jahr statt.
Qualität statt Quantität.
Beitrag vom 22.11.2010 - 17:47
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ERIK ist offline ERIK  
RE:
78 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von Gonzo
die "normale" Ausbildungsschiene durch.
Man muss mindest. die Stufenausbildung fertig haben. Am Beispiel der Pfadfinderstufe sind dies der Späherkurs (stellv. Sippenführer) der Kornetkurs (Sippenführer) und der Truppführer. Diese Kurse bauen aufeinander auf.
In der DPSG gibt es dies ja überhaupt nicht. Dort fangen die Leiter ja gleich mit der Woodbadgeausbildung an.



Richtig. Da die Sprecher der Kleingruppen in der DPSG (kann man zumindest bei uns im Stamm mit einem Kornett und einem Späher vergleichen) nicht als Gruppenleiter gelten, wie beim PbW, sondern als Mitglieder ihrer Stufe gibt es keinen Späher- oder Kornettkurs der von der Diözesanebene o.ä. angeboten wird. Stämme können natürlich, wenn sie möchten, selbst einen Kurs anbieten, um die Sprecher der Kleingruppen zu schulen. Den Truppführerkurs, den Du ansprichst, kannst Du inhaltlich gleichstellen mit dem was in den Modulkursen der Woodbadgeausbildung in der DPSG läuft.

Wie sieht denn die Woodbeads-Ausbildung in der WIFS konkret aus? Welche Inhalte hat sie? Geht es - wie mir berichtet wurde um Knoten und Bünde - oder um theoretische Themen? Oder die Arbeit an einem Projekt? Wie hoch ist die Abbrecherquote? Ich kenne zwei, die aufgehört haben, da ihnen die "Hausaufgaben" zwischen den Modulkursen zu viel wurden.

Erzähl doch mal. Du weißt es ja als BB Woodbeads der Weltenbummler am Besten wie es um die Woodbeadsausbildung in der WFIS steht.

Zitat
Original geschrieben von Gonzo
Ich denke auch, dass man keine Aussage darübertreffen kann, welches Ausbildungskonzept das bessere ist..



Richtig. Es ging in dem Faden - zumindest aus meiner Sicht - auch eher darum wer es am ehesten so umsetzt wie es von der WOSM-Ebene bzw. von Baden Powell angedacht war.

GuPf:: ERIK



Pfadfinderstamm ASKOLA Bretten


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von ERIK am 22.11.2010 - 18:51.
Beitrag vom 22.11.2010 - 18:49
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HathiCP ist offline HathiCP  
RE: RE:
Moderator
3678 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von ERIK
wie es von der WOSM-Ebene bzw. von Baden Powell angedacht war.



Also so wie ich das interpretiere sind das zwei verschiedene Dinger und BiPi und die Wirklichkeit vieler Woodbadgekurse ettlicher WOSM Verbände eigentlich nicht mehr so viel gemeinsam haben.



Verstehe ich, akzeptiere ich....finde ich trotzdem Scheiße!
Beitrag vom 22.11.2010 - 19:16
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Gonzo ist offline Gonzo  
89 Beiträge
Gonzo`s alternatives Ego
die inhalte der wfis kurse sind sehr eng an die woodbadge ausbildung von baden powell ausgerichtet.
es geht dabei um theoretischen (zum beispiel, Geschichte, Recht, Kinderschutz, etc.) und natürlich auch um praktische Kursteile (zum beispiel: Lagerleben (hier besonders die aufbauweise eines englischen scoutcamp) Lagerbauten sicher errichten, etc...)

die wb ausbildung nach Baden Powell umfasst ja kurze theoretische einweisungen in die Materie und danach eine praktische erprobung. etwa im verhältniss 1/3 zu 2/3.

das projekt verhält sich gegensätzlich zum schwerpunkt welches der jenige bisher in seinem leben hatte.
also en schreibtischtäter, wird mit sicherheit keine theorätische projketarbeit bekommen.

um die bearbeitung eines Stufenbezogenen fragebogen, kommt man aber nicht herrum.
schlißlich soll man sich ja auch das ganze jahr über mit der thematik befassen.

die abbruchrate liegt so im mittelfeld. man sollte schon einen gewissen durchhaltewillen haben.
diese Kurse sind eindeutig oberhalb von Truppführerkursen oder Juleica Kursen anzusiedeln.
Juleica Kurse machen bei uns schon die Sippenführer, den sollte man dann also schon haben.

Beitrag vom 22.11.2010 - 19:41
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Nachtwache ist offline Nachtwache  
RE:
1003 Beiträge
Nachtwache`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von Gonzo
die abbruchrate liegt so im mittelfeld.


Wie soll man das jetzt einordnen? Wir erwarten hier sicher keine genauen Prozentzahlen. Aber "so im mittelfeld" ist natürlich keine informative Angabe, da das Gesamtfeld unklar ist.
Ist damit der Vergleich zu anderen Pfadfinderkursen, zu anderen Woodbadgekursen oder zu Prüfungen ganz allgemein (Führerschein, Chemie-Test, C-Musiker) gemeint?



-- Ostwestfalen - wo man mit dem lieben Gott zusammen ein Bier trinken gehn kann. Hier komm'wa wech. --
-- Graue Kluft am Leibe, Zelte so schwarz wie die Nacht, Freundschaft die süchtig macht, Abenteuer so bunt --
Beitrag vom 23.11.2010 - 08:26
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Gonzo ist offline Gonzo  
89 Beiträge
Gonzo`s alternatives Ego
ca. 1/4 der teilnehmer.
wobei die gründe für einen abbruch der woodbadge ausbildung sehr unterschiedlich sind.
es gibt auch jahrgänge wo keiner abbricht.
Beitrag vom 23.11.2010 - 18:47
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baeric ist offline baeric  
Hilfe
1 Beitrag
baeric`s alternatives Ego
Hallo zusammen,

vielleicht kann mir ja jemand von Euch helfen?

Ich bin seit 25 Jahren Pfadfinder in einem Stamm der zuerst in der DPSG und dann in der EPSG war. Nach vielem hin und her entschied man sich dann einen eigenen Bund zu gründen. Selbstverständlich ist dieser Bund nicht im RdP, wie auch?

Trotzdem wäre es für mich ein Traum, wenn ich meine pfadfinderische Ausbildung auf eine nächste Ebene bringen könnte - und dies würde ich gerne mit einer guten Woodbadgeausbildung erreichen.

Und nun meine Frage: Wo kann ich als "unabhängiger" Pfadfinder an einer solchen Ausbildung teilnehmen.

Über zahlreiche Antworten würde ich mich sehr freuen!

Gruß & Gut Pfad

Bär
Beitrag vom 16.02.2011 - 22:16
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moggeCP ist offline moggeCP  
2714 Beiträge
moggeCP`s alternatives Ego
....da würde ich einfach nett und freundlich bei den Bünden anfragen, die einen WB Kurs anbieten.
Hier in dem Faden wurden m.W. alle genannt, die so einen Kurs anbieten.

Wahrscheinlich wirst Du bei nicht-rdp-Bünden mehr Glück haben.



Erkenntnis nach einigen Jahren im PT: "Schuld haben grundsätzlich die anderen!" ;-)


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von moggeCPD am 17.02.2011 - 10:19.
Beitrag vom 17.02.2011 - 10:12
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Duden ist offline Duden  
...und ein bisschen Geschichte wieder:
156 Beiträge
Duden`s alternatives Ego
hier mal was zum Geschichtlichen Teil:

also wenn ich es recht in errinnerung habe (habe die unterlagen gerade nciht zur Hand), wurden 1957 die Woodbadge Lizensen an Deutschland vergeben, vorher war es nur möglich in den Gillwellparks einen internationalen Kurs zu besuchen.

Viele sagen, das die Vergabe von Woodbadge Lizensen der Tod des Woodbadges war, da recht schnell das Woodbadge inflationär verteilt wurde.

Ich hatte mich neulich mit einem Zetizeugen unterhalten, der sagte mit, er wäre mitte der sechziger auf einem deutschen Woodbage Kurs gewesen, der Kurs soll wenig aussicht darauf gehbt haben das viele am Ende ihre Arbeit schreiben würden, er baute mit einer Gruppe auf dem Kurs eine Kohte auf, stellte dafür vorher einen Plan auf, wer was tun soll. am Ende kamm der Kursleiter zu ihm und soll zu ihm gesagt haben: " wenn du mir verspricht über den Aufbau der Kohte eine wenigstens 4 Seitige Arbeit zu schrieben, dann bekommst du ncoh auf dem Kurs dein Woodbadge verliehen." - so erzählte er es.

die Woodbadgekurse an sich waren nie wirklich einheitlich in Deustchland, direkt nach der Lizensenvergabe begannen die Verbände die Kurse um zu gestallten.
KEiner der Verbände hat heute mehr den Kurs so, wie er wohl ursprünglich mal gewesen sein mag. Das beginnt damit, das wir keine Empirische Arbeit schreiben müssen, wie es früher mal üblich war, sondern im Woodbage nur noch eine Art "Tätigkeitsbeschreibung" machen müssen.

Dennoch kamen die deutschen Woodbage konzepte recht gut an.
Ein Land das neu im Weltbund aufgenommen wird, muss jemanden haben, der einen Woodbagekurs absolviert hat, damit bekommen sie automatisch die Lizens, das auch sie in ihrem Land Woodbagekurse veranstallten dürfen.
Jüngst erlangte z.B. Kasachstan durch Teilnahme an einem BdP Kurs die Lizens.

Auch innerhalb Deutschlands finden die Woodbage kurse bei kleineren oder Splitterbünden (betroffene mögen mir die Bezeichnung verzeihen) gefallen. Einige, verleihen so das das "physische Woodbage" obwohl sie eigentlich nicht dazu berechtigt wären, das sie als nciht Mitglied des Weltbundes keine Lizens haben, dennoch tun sie es, vlt. um dem internationalen Pfadifndertum ein stück näher zu sein?

Auch der Bekanntheitsgrad des Woodbadges ist in den unterschiedlichen Verbänden stark abweichend in der DPSG ist es z.B. sehr präsent, hier wird zu dem auch das Halstuch getragen. Im BdP kennen es doch die meisten, oder haben schon mal davon gehört, (ich glaube wir sind derzeit iregdnwo zwischen ca. 600- 700 vergeben Woodbadge in 35 Jahren) das Tragen des Halstuches ist hier jedoch verpöhnt, außer zu offiziellen Woodbage anlässen, die meisten tragen es aber nach der Verleihung niewieder, stattdessen tragen die absolventen im BdP die Klötzchen am Halstuch. Ähnlich mit dem Tragen verhält sich das im VCP hier tragen die, welche das Woodbage haben oft entweder den Knoten oder die Klötzchen. ein Mitglied des VCP meinte mal zu mir, von Woodbage bekommt man erst recht spät was mit, das seie mehr so die Graue Eminenz, die das trüge, aber er arbeitet drann das Woodbage präsenter zu machen.

so viel zu Geschichte des Woodbages in Deutschland...



bitte vor der Verwendung von Bildern oder Texten von mir, mich fragen... hab da wenig dagegen, will aber gefragt werden!!!
Beitrag vom 17.02.2011 - 11:46
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HathiCP ist offline HathiCP  
Moderator
3678 Beiträge
Hallo Duden,

bestimmt sit dir klar,dass es eine WB-Lizenz, WB-Trademark oder Berechtigung idas gleiche Märchen ist wie "anerkannt"/"nichtanerkannt", das gibt es nämlich auch nicht.

Obwohl ich ein starker Verfechter einer Einigung unter den Pfadfinderbünden bin, kommt mir jedes Mal die Galle hoch, wenn ich sowas lese, das nur zur "Pfründelegitimation" und Abgrezung dient und wenig pfadfinderischen Geist enthält.

Das Woodbadge ist historisch gesehen eine Weiterbildung von Stammesführern um ihre Stellung zu den Grundlagen des Pfadfindertums zu überprüfen. Dieses wird auch von Bünden außerhalb des RdP als notwendig angesehen und deshalb auch gemacht.

Was das Niveau angeht, so sei gesagt, dass im CP-Woodbadge mit einer Nichtverleihungsquote von (leider) mehr als 50% und einer durchschnittlichen Dauer von Beginn des Kurses bis Abschluß von ca. 1,5 Jahren nicht von hinterhergeschmissen geredet werden kann, da ist der einwöchige Kurs nur ein kleiner Teil des Ganzen.

Ziel ist es nicht irgendwelchen Halstücher mit Lederbändel und Holzstückchen zu verleihen, sondern Ziel ist es, Verantwortungsträger in den Bünden zu schulen und die wesentlichen Basics von Scouting und die persönliche Stellung als Pfadfinderführer dazu zu reflektieren. Und dieser Bedarf haben auch "Splitterbünde" erkannt und sich zusammengeschlossen um diesen Bedarf auf möglichst hohem Niveau auszugleichen. Dass dabei die Tradtionslinie weiter gesponnen wird, sollte eigentlich selbstverständlich sein....

...und empirische Arbeiten (allerdings nicht nur - die Arbeiten sind eher persönlichkeitsgebunden) werden sehr wohl von uns (CP-Woodbadge Kursteam) verlangt.
Im Übrigen wurde unser DCC sehr wohl entsprechend geschult, auf einem "Hardau-Kurs" der "alten" CPD, auf solche Traditionslinien wird selbstversträndlich Rücksicht genommen und peinlichst beachtet und dokumentiert.

Getragen wird auch nur die Klötzchen. Halstuch, Halstuchring nur bei offiziellen WB-Veranstaltungen.




Verstehe ich, akzeptiere ich....finde ich trotzdem Scheiße!


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von HathiCPD am 18.02.2011 - 12:48.
Beitrag vom 17.02.2011 - 12:26
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HathiCP ist offline HathiCP  
Moderator
3678 Beiträge
Hier noch ein Link zur Diskussion, quasi 9 Jahre später gelangweilt



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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von HathiCP am 13.09.2020 - 14:39.
Beitrag vom 13.09.2020 - 14:38
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