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Forenübersicht » Pfadfinder - Forum » Bundes- und Stammesführung » Der RDP/ RdP entwickelt plötzlich Eigendynamik...

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10 Beiträge in diesem Thema (offen) Seiten (1): (1)
Autor
Beitrag
Andir ist offline Andir  
Der RDP/ RdP entwickelt plötzlich Eigendynamik...
Moderator
3527 Beiträge
Andir`s alternatives Ego
Interessant zu lesen ist dieser Antrag https://antrag.bv.dpsg.de/std/Anpassung_Organisati..._rdp-31 031 , der von der gerade zu Ende gegangenen Bundesversammlung der DPSG angenommen wurde: Da wird von eigenen Großveranstaltungen (z.B. Jamborees) und anderem in der Eigenverantwortung des RdP gesprochen. Dies geht über die Struktur der bisherigen Arbeitsgemeinschaft hinaus und verspricht auch eine höhere Transparenz in Entscheidungen.

Was soll sich da wohl alles bewegen?



" 'Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?'
'Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest', sagte die Katze."

(Lewis Carroll: Alice im Wunderland)

- Ich diskutiere in Schwarz und moderiere in Blau.
Beitrag vom 02.06.2019 - 14:20
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HathiCP ist online HathiCP  
RE: Der RDP/ RdP entwickelt plötzlich Eigendynamik...
Moderator
3554 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von Andir

Was soll sich da wohl alles bewegen?



Ich habe eher die Sichtweise, dass es der DPSG etwas unheimlich wird, was für Dynamik da entsteht. Irgendwie versucht, meiner Meinung nach, die DPSG die Entwicklungen beim rdp an die Kandarre zu nehmen...nachdem jetzt VCP und BdP ein gemeinsames Bundeslager diskutieren, scheint das wohl der DPSG etwas zuviel zu werden...oder sehe ich das falsch?
Beitrag vom 03.06.2019 - 09:34
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jergen ist offline jergen  
1490 Beiträge
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Überlegungen zu einem gemeinsamen Bundeslager von BdP und VCP (und weiteren Ringeverbänden) Angst machen: Dann müssten ja auch die Landesjamborees in BaWü vergleichbares auslösen; 2007 war kaum kleiner als ein gemeinsames BdP-VCP-Bundeslager und 2020 dürfte (inkl. zwei DPV-Bünden) etwas größer werden.

Ich glaube eher, dass die intransparente Entscheidungsstruktur in den Ringen Fragen aufwirft. Es ist schon der mittleren Führungsebene (Diözesen/Länder) nicht mehr wirklich klar, wie Ringe-Entscheidungen zustande kommen - und wer überhaupt was entscheiden darf. Auf eine (bis 2023 befristete) transparente Vorgehensweise dringt ja auch der Antrag zu den Ringkontigenten bei internationalen Veranstaltungen. Und die Struktur ist auch Thema im Bericht der DPSG-Bundesleitung zu den Ringen.

Aber natürlich gibt es auch Ängste vor dem Verlust der eigenen Identität. Deshalb ist die Ringe-Tracht/Kluft nicht freiverkäuflich.


Beitrag vom 03.06.2019 - 12:08
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HathiCP ist online HathiCP  
RE:
Moderator
3554 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von jergen
2007 war kaum kleiner als ein gemeinsames BdP-VCP-Bundeslager und 2020 dürfte (inkl. zwei DPV-Bünden) etwas größer werden.



2007 war die DPSG dabei ...2020 nicht. Bisher, so meine Meinung, hat die DPSG die Pfadfinderlandschaft beherrscht, das könnte sich schon ändern....und Befürchtungen auslösen...aber meine Meinung ist da nicht relevant, durch meine Rückkehr in die CPD bin ich da eh' wieder ganz außen vor...



Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von HathiCP am 03.06.2019 - 12:37.
Beitrag vom 03.06.2019 - 12:36
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HEINO ist offline HEINO  
364 Beiträge
Das diesjährige Jamboree in Nordamerika ist doch schon längst in der Verantwortung des rdp, genauso wie das European Jamboree 2020 in Polen - übrigens auch unter WAGGGS-Beteiligung und damit mit der PSG sowie mit dem BMPPD, der derzeit noch nicht WOSM und/oder WAGGGS-Mitglied ist. Beim Jamboree 2019 gibt es zudem durchmischte Units/Gruppen, unabhängig von der Zugehörigkeit zu Bünden/Verbänden.

Ich bin mir über die Zielrichtung nicht ganz sicher, zumal hier meiner Meinung nach RdP, RDP und rdp e.V. durcheinandergemischt werden. Die DPSG ist allerdings in allen Strukturen - außer RDP - aktiv beteiligt. Der Wunsch nach mehr Transparenz könnte auch daher kommen, dass innerhalb der DPSG einfach zu wenig zu rdp kommuniziert wird. Zudem hat die DPSG die Jamborees wohl immer günstig gehalten, dies ist natürlich mit einem anderen Veranstalter nur noch bedingt möglich. Und wie der Wunsch, möglichst kostengünstig zu arbeiten und gleichzeitig die Anforderungen an den rdp zu erhöhen, zusammengehen sollen, muss wohl auch noch geklärt werden.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zuletzt von HEINO am 03.06.2019 - 12:47.
Beitrag vom 03.06.2019 - 12:38
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Almi ist offline Almi  
292 Beiträge
Almi`s alternatives Ego
Ist mit den "günstigen Jamborees der DPSG" gemeint, dass ich meine Kids lieber über ne DPSG Gruppe teilnehmen ließe?? Ich find die Jamboree-Preise ja... schwierig. Ich verstehe und trage mit, dass sie nach Bruttoinlandsprodukt gestaffelt sind, träume aber von einer zusätzlichen Deutschland-internen Sozialstaffelung. Als einziger Teilnehmer eines Stammes stellt der nämlich naturgemäß nix auf die Beine zur finanziellen Entlastung der Eltern. Ganz ehrlich, ohne die Finanzierung über den vermögenden Opa könnten wir uns das nicht leisten. Never.
Beitrag vom 03.06.2019 - 14:17
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jergen ist offline jergen  
RE:
1490 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von HEINO

Ich bin mir über die Zielrichtung nicht ganz sicher, zumal hier meiner Meinung nach RdP, RDP und rdp e.V. durcheinandergemischt werden. Die DPSG ist allerdings in allen Strukturen - außer RDP - aktiv beteiligt. Der Wunsch nach mehr Transparenz könnte auch daher kommen, dass innerhalb der DPSG einfach zu wenig zu rdp kommuniziert wird. Zudem hat die DPSG die Jamborees wohl immer günstig gehalten, dies ist natürlich mit einem anderen Veranstalter nur noch bedingt möglich. Und wie der Wunsch, möglichst kostengünstig zu arbeiten und gleichzeitig die Anforderungen an den rdp zu erhöhen, zusammengehen sollen, muss wohl auch noch geklärt werden.



Die Mischung ist natürlich ein Ergebnis der fehlenden Transparenz. Es ist schlicht und einfach nicht sonderlich klar, welcher der drei "RDP"s (und welches zugehörige Gremium) was macht, wie dort entschieden wird und wer wen dorthin delegiert. http://www.pfadfinden-in-deutschland.de/ueber-uns/...r-gremi en/ verrät zwar einen Teil, aber das ist offensichtlich nicht alles, wie man aus den DPSG-Anträgen und -Berichten entnehmen kann.

Und "Der Wunsch nach mehr Transparenz könnte auch daher kommen, dass innerhalb der DPSG einfach zu wenig zu rdp kommuniziert wird." könnte ich als VCPer der mittleren Ebene genauso für den VCP unterschreiben. Aber vielleicht liegt das dann doch daran, dass die RDPs zu wenig kommunizieren? Oder sich zu sehr auf die Mitgliedsverbände verlassen?

Das sind lange gewachsene, komplizierte Strukturen, die mir heute wenig zeitgemäß erscheinen. Glücklicherweise interessiert das die Basis nur marginal, man arbeitet mit denen zusammen, mit denen man sich versteht und die zufälligerweise in der Nachbarschaft vertreten sind.
Beitrag vom 03.06.2019 - 15:32
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moggeCP ist offline moggeCP  
RE: RE:
2686 Beiträge
moggeCP`s alternatives Ego
Zitat
Original geschrieben von jergen

Das sind lange gewachsene, komplizierte Strukturen, die mir heute wenig zeitgemäß erscheinen. Glücklicherweise interessiert das die Basis nur marginal, man arbeitet mit denen zusammen, mit denen man sich versteht und die zufälligerweise in der Nachbarschaft vertreten sind.



Und da ist es manchmal sogar egal, ob oder in welchem Welt- oder Dachverband die Stämme vor Ort sind. verliebt



Erkenntnis nach einigen Jahren im PT: "Schuld haben grundsätzlich die anderen!" ;-)
Beitrag vom 03.06.2019 - 15:44
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HathiCP ist online HathiCP  
RE: RE: RE:
Moderator
3554 Beiträge
Zitat
Original geschrieben von moggeCP

Und da ist es manchmal sogar egal, ob oder in welchem Welt- oder Dachverband die Stämme vor Ort sind. verliebt



Da bin ich ja froh, dass es manche nur im Norden gibt und nicht am Ort grosses Lachen bäh zwinkern
Beitrag vom 03.06.2019 - 18:48
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HEINO ist offline HEINO  
364 Beiträge
Man kann natürlich viel von rdp fordern. Es sollte Einem nur bewusst sein, dass der RdP/RDP/rdp e.V. derzeit aus zwei halben hauptberuflicher Stellen besteht, alles andere wird nebenbei von zumeist schon gut ausgelasteten Ehrenamtlichen zusätzlich on-top gemacht.

Wenn man dessen Strukturen stärken will, muss man bereit sein, mehr Geld/Hauptberuflichkeit/Ehrenamtlichkeit zu investieren. Das mag einer DPSG noch einigermaßen leicht möglich sein, anderen Mitgliedern ggf. aber nicht.

Der Weg geht auch in diese Richtung, da es relativ neu eigene rdp-ICs für WOSM und WAGGGS gibt, zudem einen rdp-Finanzausschuss, der aus hauptberuflichen und ehrenamtlichen Personen aus den Mitgliedsverbänden "bestückt" wird.
Beitrag vom 04.06.2019 - 11:15
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