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Forenübersicht » Pfadfinder - Forum » Allgemeine Pfadfinderthemen » Rovertum

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5 Beiträge in diesem Thema (offen) Seiten (1): (1)
Autor
Beitrag
Philip ist offline Philip  
Rovertum
5 Beiträge
Philip`s alternatives Ego
Ich habe mir in letzter Zeit ein wenig Gedanken über das Rovertum gemacht, wobei mir einige Fragen offen blieben. Vielleicht finde ich hier ja ein paar hilfreiche Antworten oder neue Gedankengänge. Ich beziehe mich auf das Buch "Glück auf die Lebensfahrt"

1. In unserem Bund gibt es keinerlei "Roverausbildung" was zur Folge hat, das unsere wenigen Rover oftnicht den Unterschied zwischen Pfadfinderrei und Rovertum kennen. -> wie vermittelt ihr das Roverziel DIENEN, regt Rover dazu an z.B. das Buch Glück auf die Lebensfahrt zu lesen?

2. Ein wichtiger Bestandteil beim Dienen ist der Dienst als Bürger. Habt ihr Erfahrungen mit der Umsetzung dieses Zieles in Form von Projektarbeit? Was war euer letztes Projekt?

3. Eine andere wichtige Methode zur Stärkung von Geist und Charakter des Rovers ist die Weltoffenheit. Ich war mir fast sicher das es eine überbündische Roververeinigung gibt in Deutschland, wie bei den Altpfadfindern. Vorallem weil das zweite Ziel des Rovertumes ja die Brüderschaft ist. Gibt es eine solche Gemeinschaft vielleicht doch?

4. Besteht die Gefahr, das bei einem zu attraktiven Rovertum in einem kleinem Bund, Pfadfinder lieber Rover als Führer werden möchten, und somit eine Führerknappheit entsteht? Oder wird somit die Führerschaft elitärer, weil so manch ein halbmotivierter Führer vielleicht Rover geworden wäre?

Vielen Dank für eure Geistreichen Beiträge schonmal.
Philip
Beitrag vom 30.04.2019 - 13:43
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seinz ist offline seinz  
22 Beiträge
Mal meinen Senf dazu, bin in der CPD und bei uns heißt der "letzte" Stand Kreuzpfadfinder.
Ich bin einen Stand drunter, ist also von außen betrachtet, wenn man es so sehen will.

1. Wir haben Kreuzpfadfinderrüsten und -treffen, selbstverwaltete Aktionen/Runden, die sich ausgehend von unseren Grundsätzen ("Grundsätze von Rieneck") sich fortbilden, einen Beauftragten auf Landesmarkebene für die Koodination. In unserer Bundesordnung wird ein Besuch einer Kreuzerrüste für die Aufnahme als solcher vorrausgesetzt, wir haben aber auch für alle anderen Stände größer Jungpfadfinder entsprechende Kurse (häufig ein Wochenende lang).

2. keine Ahnung

3. Ich weiß davon das es zu Ostern zB größere Überbündische Kreuzpfadfindertreffen gibt.

4. Bei uns in der Bundesordnung sollen alle Führer ab Stammesführer Kreuzpfadfinder sein, Ausnahmen sind jeweils durch die nächsthöhere Instanz möglich, außer der Bundesführer, der muss Kreuzpfadfinder sein. Die Ausnahmen sind aber gang und gäbe, die Ämter können häufig nicht anders besetzt werden. Ich habe schon Knappen als Stammesführer und so gesehen, geht halt häufig nicht anders.
Das bedeutet dann halt, das Kreuzer und Führer halt häufig deckungsgleich sind und sich das auch nicht gegenseitig ausschließt, sondern bestenfalls sich bedingt.

Vielleicht hilft es weiter.
seinz

Beitrag vom 01.05.2019 - 11:24
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Almi ist offline Almi  
291 Beiträge
Almi`s alternatives Ego
Ach ja, die Roverstufe. Sie krankt daran, dass sie altersmäßig Personen betrifft, die oft entweder zur Ausbildung oder zum Studium weg gehen oder Karteileichen werden. Es gibt zur Roverstufe ein Baustein-Buch des Pfadfinderbundes Weltenbummler. Ich habs noch nicht gelesen, kann also nichts zur Qualität sagen. (Die Baustein-Bücher, die ich kenne, fand ich allerdings top).

Jedenfalls ist es oft so, dass die noch-Aktiven im Roveralter Gruppen übernehmen mit der Folge, dass die Roverarbeit nicht läuft. Es ist also gerade umgekehrt, wie Philip befürchtet.

In meinem Bund DPB ist es hingegen anders, da es keinen Roverstand gibt, sondern Personen ab ca. 16 Jahren die Reifestände Knappe/Gildenmädchen; Späher/Gildin durchlaufen; wenn sie es möchten, schließt sich daran die Arbeit im Orden der Männer bzw. Frauen bzw. der Bundesgilde an. Zunehmend werden sie dabei zu bundesweiten Veranstaltungen ihrer Reifestufe hingeführt; auf überlokaler Ebene klappt das mit der Älterenarbeit dann eher, man kann sich dann an eine der Gruppen in Wohnortnähe anschließen, das hat dann auch nichts mehr mit Stammesarbeit zu tun, ist auch nicht an einen bestimmten Stamm angebunden. Man bleibt natürlich trotzdem Mitglied "seines" Stammes. Die bundesweiten Treffen flankieren bei den Gildenmädchen sowie Gildinnen die entsprechenden regionalen Treffen oder ersetzt diese; die Orden und Bundesgilde untergliedern sich in auf Deutschland verstreute Kreise und setzen sich zumeist aus Personen unterschiedlicher Stämme zusammen. Man sucht sich den Kreis aus, wo man Leute kennt, die man gut leiden kann und/oder einen in der Nähe. Zumeist geht es dennoch mit viel Fahrerei einher. Aber da die bundesweiten Treffen nur zweimal jährlich (Gildenmächen/Gildinnen) beziehungsweise alle zwei Monate (Orden, Bundesgilde) stattfinden, geht das für einige.

1) Glück auf die Lebensfahrt ist nicht die Grundlage der Arbeit, der DPB ist da weniger an den Baden-Powell-Basics dran. Man liest da schon fast eher philosophisch angehauchte Sachen. glücklich Und man liest nicht nur.

2) Dienst als Bürger macht jeder für sich selbst. Ist jetzt nicht das Leitbild. Aber natürlich gestaltet jeder sein Umfeld im Dienste am Nächsten usw.

3) Die "anerkannten" haben den Rovermoot. Aber völlig unabhängig davon: Wer sich als Teil der internationalen Pfadfinderbewegung fühlt, der braucht dafür doch keine expliziten Treffen, also das zeigt sich doch eher so im Alltag, wie man anderen Menschen begegnet.

4) s.o. Wenn die "attraktive" Roverarbeit auf Stammesebene angesiedelt ist und die Rover tatsächlich zu der Haltung des Dienens herangezogen sind, werden sie eher das Rovertum sausen lassen, als ihren Stamm hängen zu lassen bei Gruppenführermangel. Und wer hat den nicht?


Beitrag vom 02.05.2019 - 16:48
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Philip ist offline Philip  
5 Beiträge
Philip`s alternatives Ego
Vielen Dank für die Antworten.

Zu seinz:
Kreuzpfadfinder gibt es in meinem Bund auch. Kreuzpfadfinder wird man allerdings erst, wenn man sich verdient gemacht hat, sich aktiv für den christlichen Glauben entscheidet, und die pfadfinderischen Werte Lebenslang leben möchte. Mit anderen Worten ist das nur eine kleine Gruppe.
Mir geht es darum die Jugendlichen auf zu fangen und weiter im Bund zu halten, die nicht Führer werden können oder wollen.

Zu Almi:
3. Durch eine überbündische Roverschaft wäre überbündische Arbeit vielleicht sehr viel einfacher und würde den Rovern das Blickfeld erweitern.

Beitrag vom 03.05.2019 - 01:28
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Almi ist offline Almi  
291 Beiträge
Almi`s alternatives Ego
Mmh, also ich habe die Beobachtung gemacht, dass kleineren Bünden oft eher an einem intensiven überbündischen Austausch gelegen ist und dass die großen Bünde sich ein Stück weit "selbst genug" sind. Mal angenommen, man würde einem kleinen Bund mit vier in Deutschland verstreuten Stämmen angehören. Roverarbeit unmittelbar vor Ort: M.E. schwierig aus den bereits genannten Gründen. Überörtlich kämen aber immer noch nicht genügend zusammen. Sollte man zu irgendeinem "Dach" gehören, könnte man mal auf der übergeordneten Ebene fragen oder entsprechendes anstoßen. Oder bei einem Stamm in der Nähe, der bereits funktionierende Roverarbeit hat, fragen, ob man dazukommen kann. Wenn man zum gleichen Dach gehört, könnte das funktionieren.
Beitrag vom 03.05.2019 - 10:40
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