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Forenübersicht » Pfadfinder - Forum » Allgemeine Pfadfinderthemen » Tetanus / Wundstarrkrampf

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5 Beiträge in diesem Thema (offen) Seiten (1): (1)
Autor
Beitrag
Xaveria ist offline Xaveria  
Tetanus / Wundstarrkrampf
11 Beiträge
Hey,

wie geht ihr mit euch anvertrauten Wölflingen oder Sipplingen und dem Thema Impfschutz um?
Was macht ihr, wenn jemand dazu kommt, der keinerlei Grundimunisierung hat? Also nicht nur das klassische Paket von Mumps, Masern, Diptherie etc., sondern auch keinen Schutz gegen Tetanus / Wundstarrkrampf?

Ganz unfallfrei geht es ja nicht zu. Aufgeschürfte Knie, blutige Finger durch Schnitzübungen oder Küchenarbeit und andere Wunden, gehören für mich zum Alltag(srisiko) und schrecken mich eigentlich nicht. Aber wie ist das, wenn einer keine Impfung hat und somit jede Verletzung ein Risiko darstellt?

Übertreiben meine Gedanken? Ist das Risiko nicht so groß, wie es in meinem Kopf momentan aussieht?
Wie geht ihr mit solchen Fällen um bzw. wie würdet ihr damit umgehen?
Sollte man etwas besonderes beachten? Bei dem Betreffenden jeden auch winzigsten Kratzer mit Desinfektionszeug auswaschen oder einfach nur Finger kreuzen und hoffen, dass nichts passiert?
Muss ich mir diesen Stress als Gruppenführer überhaupt antun? Trage ich da besondere Verantwortung oder ist das zu 100% Schuld der Eltern / des Ungeimpften, wenn etwas passiert?
Wie ist das, wenn die Schutzimpfung von Erziehungsberechtigtenseite abgelehnt wird, im Verletzungsfall? Wikipedia sagt "Nach einer Verletzung wird, sofern kein oder nur ein unzureichender Impfschutz besteht, sowohl eine aktive als auch eine passive, also eine simultane, Immunisierung notwendig." - Aber was ist da der Verletzungsfall? Also wie groß? Der blutige Mückenstich auf den dreckigen Beinen? Die Schürfwunde am Knie? Der Schnitzmesserschnitt? Oder doch erst der Fall, in dem ich auch sonst ein Kind zum Arzt schleife?

Es würde mich freuen, ein paar erfahrene Stimmen und andere Gedanken zu diesem Thema zu lesen.

Liebe Grüße
Xavi


PS: Ich möchte keine Pro- und Contra-Diskussion zu allgemeiner Impfpflicht, Impfmuffel oder Verschwörungstheorien der Pharmaindustrie und so weiter. Das alles würde mir beim Denken nicht weiter helfen. Ich hänge geistig bei der Risikoabschätzung und bei den Handlungsmöglichkeiten, die einem Gruppenführer zur Verfügung stehen und dem, was man wissen sollte.
Beitrag vom 13.06.2017 - 16:52
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MartinW. ist offline MartinW.  
84 Beiträge
Moin,
bei Deiner Frage zu Tetanusimpfung würde ich an Deiner Stelle einen Arzt meines Vertrauens befragen. Der sollte da mehr drüber wissen als alle Laien mit ihrem Halbwissen (Ich hab da mal gehört.....).
Zu den Impfverweigeren: Wir haben sicherlich nicht die Pflicht irgendjemanden zum Impfen zu bewegen. Das ist seine Entscheidung oder die der Erziehungsberechtigten. Als Gruppenführer solltest Du aber wissen, wo die Eltern das Impfen verweigern, um im Falle eines Falles den Arzt oder Sanitäter darauf aufmerksam machen zu können.
Horridoh
Martin

Beitrag vom 14.06.2017 - 07:16
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HCW ist offline HCW  
418 Beiträge
HCW`s alternatives Ego
Wenn es Dich ernsthaft belastet, würde ich das Kind nicht mitnehmen. Die Verantwortung trägst im Zweifelsfall Du.

Niemand kann jemand anderen dazu zwingen, sich oder seine Kinder zu impfen.

Genausowenig kann Dich jemand dazu zwingen in Deiner Freizeit mit Kindern weg zu fahren, bei denen Du für sinnfreie Risiken Verantwortung übernimmst.

Bei Erwachsenen wäre es mir egal, die müssen die Verantwortung für sich selbst übernehmen.

In keinem Fall würde ich jede kleinste Wunde mit Desinfektionsmitteln behandeln. Auch das läuft schon unter Medikation und kann Dich in Schwierigkeiten bringen, wenn unerwartet Nebenwirkungen eintreten.
Beitrag vom 14.06.2017 - 22:21
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meister lampe79 ist offline meister lampe79  
627 Beiträge
meister lampe79`s alternatives Ego
Mal ganz platt gesagt, für den mangelnden impfstatus der kinder kann keiner was und die verantwortung für die gefahren die davon ausgehen können, liegt bei den eltern.

Hcw sagte es schon, nimm die kinder im zweifelsfall erst gar nicht mit.



http://www.rheinischersingewettstreit.de


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zuletzt von meister lampe79 am 17.06.2017 - 00:07.
Beitrag vom 16.06.2017 - 23:57
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maigl ist offline maigl  
88 Beiträge
maigl`s alternatives Ego
Hier geht es bei deiner Entscheidungsfindung ja nur vordergründig um ein medizinisches Problem. Medizinische Fakten spielen in diesem Fall keine Rolle bei der Entscheidung für oder gegen die Impfungen, es geht um „Glaubensfragen“. Dies setzt sich im von den Eltern gewünschten Verhalten im Verletzungsfall sicherlich fort. Somit kann dir der „Arzt deines Vertrauens“ mit medizinischen Kenntnissen nicht viel weiterhelfen, du darfst ja auch bei mutmaßlich besserem Wissen nichts gegen den Willen der Eltern unternehmen.

Letztlich musst du dir die Frage stellen, wie weit du selbst in dieser "Situation" (d.h. „erhöhtes, aber nicht genau quantifizierbares Risiko für eine Tetanuserkrankung nach einer Verletzung im Vergleich zu geimpften Personen“) etwas am Verlauf ändern könntest.
Die Antwort wird am ehesten lauten, dass du auf das, was nach einer Verletzung eines Ungeimpften passieren könnte, aufgrund des elterlichen Verbotes keinen Einfluss nehmen kannst. Damit trägst du auch keine Verantwortung für das, was aufgrund der Entscheidung der Eltern geschieht oder nicht geschieht.

Pragmatisch würde ich mir überlegen, was ich üblicherweise bei Kindern im Verletzungsfall unternehme (Wundreinigung, Blutstillung, Wundschutz, bei größeren Verletzungen ärztliche Vorstellung...) und mit den Eltern des ungeimpften Kindes besprechen, ob sie bezüglich der Versorgung ihres Kindes andere Vorstellungen haben (was wahrscheinlich nicht der Fall ist). Wenn doch: Sollten diese Vorstellungen den Rahmen dessen sprengen, was du leisten darfst/kannst/willst, muss das Kind leider zu Hause bleiben.


Zum Rest deiner Frage: Ich lege großen Wert auf die Kenntnis des Impfschutzes der Wölflinge, allerdings nur in Bezug auf die Tetanusimpfung. Alles andere interessiert mich nicht, da es für mein Handeln keine Relevanz hat. Einen Ausnahme davon könnte evtl. die Masernimpfung in Zusammenhang mit einem Großlager sein (falls eine Masernerkrankung aufträte), oder spezielle Impfanforderungen bei Veranstaltungen im Ausland, ist aber beides für Wöflinge eher nicht relevant.


Beitrag vom 19.06.2017 - 12:56
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